Immer wieder Sonntags…

Das Gefühl für Wochentage habe ich längst verloren. Aber wenn Sonntag ist, dann merke ich das sofort. Gestern war es wieder soweit. Dass das so ist, merke ich immer daran, dass die Motorräder aus den Garagen geholt werden und man den Eindruck bekommt am Nürburg Ring zu sitzen. Die Serpentinen auf zwei Rädern lang zu brettern muss viel Spaß machen, aber je öfter ich dieses Geräusch höre, desto mehr schreitet unsere Zeit hier voran. Ich habe es schon viel zu oft gehört…
Es ist jetzt 4 Tage her, dass Elli’s Oma Doro und Opa Achim zu Besuch waren und es wird endlich mal wieder Zeit mehr zu Bloggen. Während dem Besuch sind wir dazu nicht gekommen, es war einfach zu schön seine Zeit mit anderen Dingen zu verbringen – ein kurzer Überblick:

19.12.13 – Ankunft von Oma & Opa in Teneriffa
20.12.13 – Santa Cruz angeschaut, tolle Kunst auf den Wellenbrechersteinen entdeckt
21.12.13 – Weihnachtsmarkt in Icod de los Vinos, DOPPELKOPF
22.12.13 – Wandern nach Garachico
23.12.13 – Ab in den Süden: Strand, Palmen, Meer, Baden im Atlantik, fangfrischer Fisch – ein perfekter Tag
24.12.13 – Entspanntestes Weihnachtsfest ever – Elli wird 5 Monate alt und bekommt ihren ersten Brei, vom restlichen Weihnachtsessen schreib ich lieber nichts… ;-)
25.12.13 – Wanderung mit bester Teide-Sicht: 18 Grad auf über 2000m
26.12.13 – Groooooße Wellen in Garachico und den Tatort aus Weimar gucken
27.12.13 – Elli hat Elternfrei und wir sausen auf Serpentinen durch das Anagagebirge fälschlicherweise an den nördlichsten Punkt der Insel (Uups – eine Geschichte für sich)
28.12.13 – Bauernmarkt, Strand und den ganzen Nachmittag Doppelkopf spielen – yippieyippieyah
29.12.13 – Mama spielt Ukulele, Elli übt robben, Papa liest und Oma & Opa treiben sich auf der Insel rum
30.12.13 – LoroParque in Puerto de la Cruz
31.12.13 – Sonne satt in Orotava und 2013 an dem weißen Teresitas-Strand begießen, Papa geht trotz kaltem Wind im Atlantik baden, Rotwein am Strand, Tapas, Doppelkopf, Feuerwerk und den schönsten und klarsten Sternenhimmel auf dem Dach angucken
01.01.14 – letzter Doppelkopfabend
02.01.14 – Abschiedstag – Wir bringen Oma und Opa zurück zum Flughafen

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Resümee: Toll, dass ihr da wart! Schön war’s! Jetzt freuen wir uns auf den Besuch von Elli’s Paten Anfang Februar. Mit Sicherheit nicht unser letzter Winter, den wir in der Sonne verbringen. ;-)

Feliz año 2014!

Liebe Freunde, liebe Familien, liebe Kollegen, liebe Nachbarn, liebe Sportsfreunde, liebe Leser!

Hoffentlich habt ihr alle die Weihnachtszeit gut überstanden und kommt heute gut ins neue Jahr! Wir wünschen Euch einen guten Rutsch nach 2014 und schöne Fiesta! Wir denken an Euch und wollen auch bald wieder berichten, was wir in der letzten Zeit alles erlebt haben – von ganz anderen Weihnachten, wie Elli es hier findet und was hier sonst noch so passiert!

Ein fröhliches, gesundes und entspanntes 2014 wünschen Euch

Elli, Uwe, Nikki, Doro und Achim

2014

Blauäugig und das ist auch gut so – dieses mal…

Das wir einen Teil der Elternzeit nicht im Berliner Alltagstrott verbringen wollen war schnell klar. Also haben wir uns ein sommerliches Ziel für die winterliche Zeit gesucht, Flug, Mietwagen und Haus gebucht und daran geglaubt, dass das alles schon funktionieren wird. Blauäugig sind wir davon ausgegangen, dass das mit dem neuen Erdenbürger schon passen wird: Wenn es den Eltern gut geht und man nicht gerade in ein Entwicklungsland oder Kriegsgebiet reist, dann wird es dem Baby dort auch gut gehen. Das war während der Schwangerschaft.

Urlaub in einem Hotel kam für uns nicht in Frage, also haben wir uns ein Ferienhaus gesucht, Hauptsache: mit Waschmaschine ausgestattet (ohne Waschen funktioniert es bei fast 3 Monat  nicht mehr) und mehr als einem Schlafzimmer, so dass jeder auch mal alleine durchschlafen kann, das waren unsere Anforderungen.

Durchaus blauäugig, das wissen wir jetzt. Wir haben wirklich viel Glück gehabt! Das Haus und die Lage sind für uns perfekt: groß, mit Garten und Terrassen, superausgestattete Küche, viele verwinkelte Räume, Blick auf Meer und Teide im Landesinneren, keine Bettenburgen und Partytouristen weit und breit, Internet inklusive, preislich wirklich gut, Supermarkt und Stadtzentrum fussläufig, sehr nette Vermieter, die auch mal mit einer Babywanne aushelfen (unverhofft kommt oft).

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Das Blauäugige: Wohnzimmer, Küche und Flur sind zwar getrennte Räume, haben aber keine schließbaren Türen und die Treppe, die vom Flur ins Untergeschoss führt, in dem sich die Schlafzimmer befinden, ist steil und kann für Krabbelkinder nicht gesichert werden. Unser Glück: Elli ist 4-Monate alt und vom Krabbeln noch weit entfernt und so liegen auch die ohne Kinderschutz ausgestatteten Steckdosen in weiter Ferne. Toi, toi, Toi!

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Glücknummer 2: Elli ist ein fröhliches und genügsames Kind. Wenn Mama oder Papa, oder sogar beide da sind, dann ist alles gut. 24h braucht sie um sich an eine neue Umgebung zu gewöhnen, egal ob es zu den Großeltern, Freunden, einem Wochenendtrip oder einem Langzeiturlaub auf die Kanaren geht und diese 24h sind für alle Beteiligten (Mama, Papa, Elli) durchaus anstrengend, aber danach ist alles gut. Ein Kurzbesuch lohnt sich daher nicht so richtig, für einen Langzeiturlaub gehen wir die 24h-Anstrengung gerne ein. Die haben wir übrigens auch, wenn wir nach dem Kurzbesuch wieder nach Hause kommen, da muss sich E dann auch erstmal wieder eingewöhnen…

Glücknummer 3: Elli wurde von Anfang an viel getragen und mag das sehr gerne. Kinderwagen ist zum Schlafen für sie auch ok, aber am Sichersten fühlt sie sich, wenn sie direkt an einem dran ist. Für die Wege hier optimal! Der Kinderwagen, den wir dank der netten Airline kostenlos mitnehmen konnten, wird im Haus als Hochstuhl und Mittagsbett verwendet. Ansonsten sind die kleinen Gassen meistens genauso breit, dass genau 1 Auto hindurch passt – von einem Bordstein wollen wir gar nicht erst sprechen, so kopfsteinpflasterig, dass man beim Geschobenen eine Gehirnerschütterung befürchten muss und natürlich steil und voller Treppen.

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Glücknummer 4: Elli entdeckt gerade kreischen, quietschen und schreien vor Freude – in einer Lautstärke, dass einem die Ohren rasseln. Zu Beginn hätte man das bei ihrem zarten Stimmchen nicht erwartet. Unser Glück: Es ist ein Ferienhaus und weit und breit kann uns niemand hören – die Hotelzimmernachbarn würden mir echt leid tun!

Merke: Beim nächsten Urlaub unbedingt darauf achten, dass das Haus krabbel- und lauffreundlich ist =) Denn dann wird sie das bestimmt schon können. Außerdem bleiben wir defintiv beim Selbstversorgerkonzept – da kann jeder so viel Krach machen wie er will.

Familienzeit unter Palmen

Sonntag, 8. Dezember 2013. Blauer Himmel, die Sonne scheint, vor uns das Meer, hinter uns ein Berg, Palmen soweit das Auge reicht, ein ausgiebiges Frühstück mit spanischen Klängen und einem 4-Monate alten, schlafenden Baby.

Wir sind angekommen. Heute ist der dritte Tag und ich habe beschlossen unsere Familienzeit in Teneriffa in einem Blog festzuhalten – vielleicht halte ich das besser durch als analog ein Tagebuch zu füllen (oft versucht – immer wieder abgebrochen… was soll’s)

Wir laden Dich ein uns zu begleiten und freuen uns über deine Kommentare.

Drachenbaum - Icods Wahrzeichen, fotogrfaiert vom Küchenfenster

Drachenbaum – Icods Wahrzeichen, fotogrfaiert vom Küchenfenster

Meerblick - von der Terrasse fotografiert

Meerblick – von der Terrasse fotografiert

Avocadobaum des Nachbarn, vor unserer Haustür

Avocadobaum des Nachbarn, vor unserer Haustür

Weihnachtssterne in ihrer natürlichen Umgebung, ohne Glitzerpulver, dafür ist der Busch mindestens 2 Meter hoch und jede Blüte so groß wie ein A4-Blatt

Weihnachtssterne in ihrer natürlichen Umgebung, ohne Glitzerpulver, dafür ist der Busch mindestens 2 Meter hoch und jede Blüte so groß wie ein A4-Blatt